PlannedAutomatisierter REG-Geräte- & Platzbedarfs-Kalkulator
Smartwire Studio ist genial darin, Räume und Funktionen zu strukturieren und Datenpunkte für die ETS vorzubereiten. Was dem Planer im nächsten Schritt massiv Zeit sparen würde, ist die automatisierte Übersetzung dieser Funktionen in konkrete Reiheneinbaugeräte (REG) und die Berechnung des Platzbedarfs im Schaltschrank. Wenn das System weiß, dass im Projekt 14 schaltbare Lichtkreise und 8 Jalousien benötigt werden, kann es im Hintergrund mathematisch die optimalen KNX-Aktoren kombinieren und den Schaltschrank-Platzbedarf ermitteln. Wie die Logik im Hintergrund aussehen könnte (Das Berechnungsmodell) Das Feature benötigt im Wesentlichen drei Logik-Ebenen: 1. Die Kanal-Aggregation (Input aus dem Raumbuch) Das System summiert alle definierten Funktionen pro Verteiler (z. B. "Unterverteiler OG"): - Gesamtzahl Schaltkanäle (z. B. 22 Kanäle) - Gesamtzahl Jalousiekanäle (z. B. 12 Kanäle) - Gesamtzahl Dimmkanäle (z. B. 6 Kanäle) - Gesamtzahl Heizungskanäle (z. B. 8 Kanäle) 2. Der Aktor-Algorithmus (Geräte-Kombination) Hinterlegung einer generischen oder herstellerspezifischen Datenbank (z. B. 4-fach, 8-fach, 12-fach, 24-fach Aktoren). Der Algorithmus optimiert nach Effizienz (möglichst wenige Geräte, um Platz und Kosten zu sparen): - Beispiel Schaltkanäle (22 benötigt): Das System wählt $1 \times \text{24-fach Aktor}$ (2 Kanäle Reserve) oder $1 \times \text{12-fach} + $1 \times \text{12-fach}$ (2 Kanäle Reserve). - Beispiel KNX-Infrastruktur: Pro Linie wird automatisch $1 \times \text{Spannungsversorgung}$ (z. B. 640 mA) sowie standardmäßig $1 \times \text{IP-Router/Schnittstelle}$ für das Gesamtprojekt hinzugerechnet. 3. Der TE-Rechner (Teilungseinheiten & Platzbedarf) Jedes berechnete REG-Gerät hat in der Datenbank einen festen Wert für seine Breite in Teilungseinheiten (TE) (1 TE = 18 mm). - Spannungsversorgung = 4 TE - 24-fach Schaltaktor = 12 TE - 8-fach Jalousieaktor = 8 TE - Berechnung: Summe aller TE + obligatorischer Reservefaktor von 20–30 % (Vorgabe nach Installationsnormen wie DIN VDE oder KNX Swiss). Vorschlag für die UI/UX (Wie sieht das für den Nutzer aus?) Ein neuer Reiter namens "Verteiler-Vorschau" oder "Hardware-Kalkulation": - Schritt 1: Herstellerauswahl (Optional): Der Nutzer wählt aus, ob mit Generischen Werten (Durchschnitts-TE) oder mit spezifischen Herstellern (z. B. MDT, Hager, ABB, Gira) gerechnet werden soll. - Schritt 2: Das Dashboard: Eine saubere Tabelle, die sich bei Änderungen im Raumbuch in Echtzeit aktualisiert: | | | | | | -------------------------- | --------------------- | --------------------------------------------------------- | ------------------------------------------ | | Gewerk / Funktion | Benötigte Kanäle | Empfohlene Hardware (Beispiel) | Platzbedarf (TE) | | Beleuchtung (Schalten) | 22 Kanäle | $1 \times \text{24-fach Schaltaktor}$ | 12 TE | | Beschattung (Jalousie) | 12 Kanäle | $1 \times \text{8-fach} + 1 \times \text{4-fach Aktor}$ | $8\text{ TE} + 4\text{ TE} = 12\text{ TE}$ | | Systemgeräte | SV + IP-Schnittstelle | $1 \times \text{SV 640mA} + 1 \times \text{IP-Interface}$ | $4\text{ TE} + 2\text{ TE} = 6\text{ TE}$ | | Zusammenfassung | | Netto-Platzbedarf: | 30 TE | | | | + 25 % Norm-Reserve: | + 7,5 TE | | | | Brutto-Platzbedarf gesamt: | 38 TE (ca. 3,5 Hutschiene-Reihen) | - Schritt 3: Visueller Warnhinweis: Wenn die Summe der KNX-Geräte auf einer Linie den maximalen Busstrom der gewählten Spannungsversorgung (z. B. 640 mA $\approx$ max. 64 Standard-Geräte) überschreitet, gibt das Tool eine Warnung aus: "Achtung: Linien-Überlastung. Bitte zusätzliche Spannungsversorgung oder Linienkoppler einplanen."
UI/UXExport/PDFCalculation
Jackob·2 days ago